Nachdem das Wetter bis Ende Januar nahezu frühlingshaft warm, sonnig und trocken war, brach
nun der schon seit Wochen angesagte Winter mit Schneefall herein. (Die Wettervorhersagen
sind für Rumänien gewöhnlich nicht sehr zuverlässig.)
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Eines Freitagsabends fing es an zu schneien und es hat bis Montag nicht mehr aufgehört. Hier
ein Blick Samstagmorgens aus unserem Küchenfenster
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Schnee ist hier eine ganz andere Erfahrung als in Deutschland. Es werden nur ein paar
Hauptstrassen geräumt, allerdings nicht gestreut. Auf einigen Nationalstrassen ausserhalb der
Stadt, gibt es wohl hin und wieder Sand-Streuungen, sagt man uns. Salz scheint aber komplett
unüblich zu sein.
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Nebenstrassen werden gar nicht geräumt. Man fährt einfach den Schnee platt, wenn man
sich mit seinem Auto noch vorwärts bewegen kann. Manche Anwohner schippen den Schnee zumindest
vor ihrem Haus ein wenig weg. Unsere Nachbarn z.B. haben ihn direkt an unser Auto geworfen. Am
nächsten Morgen war es kaum noch zu finden unter den ganzen Schneebergen.
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Als Fussgänger kann man ohne Ende dem Spass des Tiefschnee-Wanderns nachgehen, denn für
die Fussweg-Räumung scheint sich niemand verantwortlich zu fühlen. Im tief verschneiten
Herastrau-Park macht das aber auch Spass.
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Auch der Herastrau-See, um den meine Lieblingslaufstrecke führt, liegt zugfroren in der Schneelandschaft.
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Die letzten zwei Wochen lagen die Temperaturen oft um die -15 Grad. Der festgefahrene Schnee
auf den Strassen hat sich inzwischen zu Eis verwandelt und mit dem Auto rutscht man sich durch
centimeter-dicke Spurrinnen. So lange man diese nicht verlassen möchte, um abzubiegen,
funktioniert das sehr gut. :-)