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(September 2004)
Der Palast (2)
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Die wirkliche Grösse des Gebäudes erahnt man wohl am besten, wenn man einmal zu Fuss um das
Gelände herumlaeuft. Das ist ohnehin nötig, wenn man auf der Suche nach dem Eingang ist. Weder
Schilder noch irgendwelche netten Touri-Fänger weisen einem hier den Weg. Es entsteht ein wenig der
Eindruck, dass hier keine Besucher erwünscht sind. Hat man aber endlich den Haupteingang gefunden
und betritt das Gebäude, stellt man schnell fest, dass die aus weissen und rötlichem Marmor und
Kristall-Kronleuchtern bestehende Eingangshalle sehr gut auf Touristen vorbereitet zu sein scheint.
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Führungen durch das Haus gibt es in regelmässigen Abständen in mehreren Sprachen (Englisch,
Französisch, Italienisch). Auf eigene Faust darf man das Gebäude auch gar nicht betreten. Zuerst
muss man durch einen Sicherheits-Check, der genauso streng funktioniert, wie am Flughafen. Kameras
sind nur erlaubt, wenn man vorher die saftige Foto-Erlaubnis bezahlt hat. Wir haben inzwischen mit
unseren jeweiligen Besuchern schon mehrere Führungen mitgemacht und mit jedem "Tour-Leiter"
erfährt man unterschiedliche Dinge über Zahlen, Fakten und Geschichte dieses unglaublichen
Gebaüdes. Eines haben die Touren jedoch alle irgendwie gemeinsam... das ganze erinnert ein wenig
an einen Kindergarten-Ausflug. Man darf nicht allein herumlaufen, muss immer bei der Gruppe bleiben
(selbst bei einem Toilettenbesuch, macht die ganze Gruppe halt und wartet auf den Betreffenden vorm
stillen Örtchen) und man soll nichts anfassen.
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