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(Mai 2005)

Der Weg zurück...

Nach einem Jahr Bukarest war es nun soweit: die Zeit des Abschieds ist gekommen. Von unseren Freunden und Kollegen haben wir uns schon in den letzten Tagen zahlreich und teilweise feucht-fröhlich verabschiedet. Nun müssen wir "nur" noch unserer Wohnung und Bukarest Lebwohl sagen. Sehr früh an einem Freitagmorgen lassen wir Bukarest hinter uns.

Zum Glück sind keine der Strassen auf unserem Weg mehr überschwemmt und von den Hochwassern der letzten Tage betroffen. Am Rande der Strassen kann man allerdings noch viele überflutete Felder und Wiesen sehen.

An der Grenze zu Ungarn ist nicht viel los. Kein Anzeichen von starkem Osterverkehr oder -stau -- nur eine lange Schlange von LKWs, in die wir uns zum Glück nicht einreihen müssen. Wir erreichen die rumänische Grenze, vorbereitet auf jede Menge Stops, zu zahlende Gebühren und Erklärungen, warum unser Auto bis zum Dach mit Taschen und Kisten vollgestopft ist. Ein rumänischer Beamter kontrolliert unsere Pässe und das wars -- wir können weiter fahren und haben soeben Rumänien verlassen. Unglaublich wie einfach, billig und transparent dieser Grenzübergang funktioniert. Besonders im Vergleich zu der rumänisch-bulgarischen Grenze. Wahrscheinlich gibt es hier schon EU-Regularien?! Das Übertreten der ungarischen Grenze geht ebenso problemlos und schnell. Wir sind also wieder in der EU! Wir fahren eine kurze Weile durch ungarische Dörfer. Uns fällt sofort der grosse Unterschied zu Rumänien auf -- die Häuser und Vorgärten sehen viel schöner und gepflegter aus als ihre rumänischen Pendants; die Strassen sind besser und es ist nicht so dreckig und staubig. Es ist ziemlich offensichtlich, das Ungarn einige Jahre voraus ist, aber dafür sind sie ja auch schon in der EU.

Szegedin, unser erstes Übernachtungsziel, heisst uns mit einem freundlichen und sonnigen Nachmittag willkommen. Ganz ohne Wegbeschreibung finden wir trotzdem recht schnell zu unserem Hotel (Novotel).

Wir geniessen für eine Weile den tollen Blick vom Balkon unseres Hotelzimmers im siebenten Stock. Szegedin
Szegedin Auch hier kann man noch deutlich Auswirkungen des Hochwassers sehen. Der Fluss Tisza ist über die Ufer getreten und hat die nahegelegenen Gebiete und sogar eine Hauptstrasse, die am Fluss entlang führt, überflutet.
Wir machen einen Spaziergang durch die hübsche kleine Stadt. Später geniessen wir ein leckeres Abendessen in einem Lokal, das wir schon von unserem letzten Halt in Szegedin (im vergangenen Jahr) kannten. Szegedin