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Nicht sehr weit von Sighisoara (dem ersten Etappen-Ort unseres Urlaubs) befindet sich Biertan -- Ein
nettes kleines Dörfchen im Tale eines Weinanbaugebietes. Der Grund warum es uns ausgerechnet nach Biertan verschlägt ist diese Kirchenburg, die auf einem kleinen Hügel im Zentrum
des Dorfes steht. Die Kirche ist eine der besterhaltensten und beeindruckensten Kirchenburganlagen in Transylvanien und steht auf UNESCOs
Weltkulturerbe-Liste.
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Vom Kirchturm soll man einen wunderschönen Blick über das ganze Tal haben. Klingt ja alles ganz toll, oder?
Einziges Problem war eine kleines handgeschriebenes Schildchen an der Eingangstür, das "Renovierung" sagte. Sehr schade und leider
gab es sonst keine Informationen (z.B. wie lange die Renovierungsarbeiten noch andauern). Das wäre dann wohl auch der Information zuviel
gewesen. Willkommen in Rumänien! ;-)
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Also ging es wieder ab ins Auto und ein Stück weiter nach Westen auf den Landstrassen durch die in der Sonne besonders idyllische
Landschaft.
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Wir schauen uns nun ein wenig Medias an -- ein kleines Städtchen, das wie viele andere in dieser Gegend vor über 700 Jahren von deutschen
Siedlern gegründet wurde. Wir laufen ein wenig durch Stadt, schauene uns eine Kirche an und sind sehr beeindruckt, wie gut erhalten der
Marktplatz und die Häuser drumher sind. Die Bauweise hier errinnert uns sehr an Deutschland -- man
spürt also auch hier die deutsche Vergangenheit.
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Weiter gehts dann nach Targu Mures (oder auf deutsch: Neumarkt). Sehr viel wissen wir von Targu Mures nicht zu berichten. Wir sind hier eigentlich
nur zufällig gelanden, weil es die einzige etwas grössere Stadt in der Umgebung war. Wir bummeln ein wenig durch die Stadt und auf dem
Gelände der Festung herum. Ein recht auffälliges Gebäude ist das historische Kunstmuseum (Palatul Culturii) mit seinen bunten
Mosaikaussenverzierungen.
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Hungrig und ein wenig ausgekühlt von dem Stadtbummel begeben wir uns auf die Suche nach einem gemütlichen Cafe. Entweder
wir sind einfach zu blöd und zu blind oder die Innenstadt von Targu Mures besitzt so etwas nicht. Am Ende beschliessen wir, ein Cafe (oder war
es nur ein Bäcker mit Sitzgelegenheiten??) auszuprobieren, das so ungefähr den Charme eines DDR-Mitropa-Restaurants besass. Trotz
fehlender Atmosphäre: der Kuchen war sehr lecker!!
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